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Sehr geehrte Patienten,

willkommen in unserem Servicebereich. Hier erfahren Sie alles, was Sie rund um die AOK-Rabattverträge und Ihre „neuen“ Arzneimittel wissen möchten.

Die Arzneimittelrabattverträge hat der Gesetzgeber für die Krankenkassen als ein Instrument zur Kostensenkung entwickelt und ihnen damit Verhandlungsmöglichkeiten mit Pharmaherstellern von Generika eröffnet. Das vordergründige Ziel ist, die in den letzten Jahren konstant gestiegenen Arzneimittelausgaben zu reduzieren und mit den Beiträgen der Solidargemeinschaft kostenbewusst umzugehen. Wir freuen uns, dass wir von der Dexcel Pharma GmbH unseren Teil zum Sparen im Gesundheitssystem beitragen können.

Wir geben Ihnen im Folgenden Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen sowie Informationen zu unseren Rabattpräparaten. Sollten Sie noch mehr Informationen wünschen, können Sie gerne per E-Mail mit uns in Kontakt treten: rabattvertrag@atid.de. Wir antworten Ihnen innerhalb von zwei Werktagen.

Freundliche Grüße

Ihr Atid Team

 

Allgemeine Fragen und Antworten zu Generika

Was sind Generika?

Generika sind „Nachahmer-Produkte“ von Arzneimitteln, deren Patent abgelaufen ist, das heißt, es gibt neben einem Originalpräparat zusätzlich sogenannte Generika. Generika werden von Pharmaunternehmen zwar produziert und vertrieben, aber nicht selbst entwickelt. Doch es gilt: Wirkstoff und Wirkstärke von Generikum und Original sind identisch. Auch sind die Packungsgröße, die Darreichungsform und der Indikationsbereich (Krankheitsbild), für den das Arzneimittel zugelassen ist, gleich. Lediglich Farbe und Form können unterschiedlich sein. Da die Kosten für Forschung und Entwicklung geringer ausfallen, sind Generika preisgünstiger als das Originalmedikament.

Ein Beispiel: Das Original eines magensaftresistenten ASS 100 mg eines namhaften Pharmaherstellers ist bioäquivalent, d.h. identisch mit allen anderen zugelassenen ASS 100 mg magensaftresistenten Tabletten. Das Original darf also durch ein Generikum ersetzt werden, um Kosten zu sparen.

Gibt es Unterschiede zwischen Generika?

Nein. Generika sind untereinander identisch und austauschbar. Es gibt zwar bekannte und weniger bekannte Generika-Marken, doch die Generika-Marke und ihr Bekanntheitsgrad sagen nichts über die Qualität der Arzneimittel oder über eine vermeintliche Nähe zum Originalprodukt aus.

Ist die Arzneimittelsicherheit gewährleistet?

In Deutschland müssen alle Arzneimittel, Generika wie Originalprodukte, vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte in Bonn zugelassen werden. Diese höchst komplexen Zulassungsverfahren sind in hohem Maße für die Arzneimittelsicherheit mitverantwortlich.

 

RABATTVERTRÄGE

Warum gibt es Arzneimittelrabattverträge?

Das Ziel der Arzneimittelrabattverträge ist, dass die Krankenkassen im Interesse der Versicherten mit den Arzneimittelausgaben der Solidargemeinschaft kostenbewusst umgehen und günstige Preise für Arzneimittel aushandeln. Dabei wird unter identischen Präparaten ohne Qualitätseinbußen das Günstigste ausgewählt, um schließlich sukzessive die Kosten der Gemeinschaft zu senken.

Gibt es unterschiedliche Rabattverträge?

Es gibt verschiedene Arten von Rabattverträgen, doch das höchste Einsparpotential erzielen die wirkstoffbezogenen Verträge, wie z.B. die AOK-Rabattverträge.

Die AOK hat durch ihre europaweite Ausschreibung allen Pharmaherstellern die gleiche Chance gegeben, einen günstigen Preis für je einen Wirkstoff in fünf Regionen abzugeben. Den Zuschlag hat jeweils der günstigste Anbieter erhalten.

Andere Vertragsarten wie z.B. Portfolioverträge werden in Kürze von der Aufsichtsbehörde nicht mehr geduldet werden, sodass alle Krankenkassen zu europaweiten, wirkstoffbezogenen Ausschreibungen übergehen werden.

Werden die Beitragssätze der Krankenkassen dadurch gesenkt?

Zum 1. Januar 2009 ist in Deutschland der Gesundheitsfonds in Kraft getreten und seitdem gilt für alle Krankenkassen ein einheitlich festgelegter Beitragssatz in Höhe von 15,5 %. Jede Krankenkasse erhält aus dem Fonds eine Pauschale pro versichertem Mitglied. Krankenkassen, die mit den ihr zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln nicht auskommen, dürfen einen Zusatzbeitrag von ihren Mitgliedern verlangen oder Leistungen kürzen. Wirtschaftlich gut geführte Kassen, dürfen ihren Mitgliedern Prämien ausschütten oder zusätzliche Leistungen im Versorgungsvertrag aufnehmen.

In welcher Form eine Kasse den Spareffekt durch die Rabattverträge an die Mitglieder weitergibt, ist daher abhängig von der jeweiligen finanziellen Situation der einzelnen Krankenkasse.

 

APOTHEKENBESUCH

Woher wissen der Arzt und der Apotheker, welche Rabattverträge meine Krankenkasse abgeschlossen hat und welche Arzneien ich bekommen soll?

Die Apotheker verfügen über eine entsprechende Software, in der die Daten hinterlegt sind, so dass sie immer das richtige Präparat auswählen können.

Was passiert, wenn meine Krankenkasse neue Verträge abschließt und mein alt bewährtes Präparat nicht mehr dazu gehört?

Der Arzt wird vermutlich nur den Wirkstoff auf dem Rezept verschreiben und der Apotheker wird das „neue“ identische Medikament abgeben.

Erhalte ich in der Apotheke auch bei Rabatt-Arzneien eine ausreichende und professionelle Beratung?

Ja. Das ist die Aufgabe des Apothekers.

 

HINWEISE zu Amlodipin [Maleat] Dexcel

Wir freuen uns, dass unser Amlodipin (Maleat) Dexcel zu den ausgewählten bundesweiten Rabattpräparaten der AOK zählt. Es handelt sich hierbei um einen Blutdrucksenker aus der Gruppe der Calciumkanalblocker. Die Qualitätsgenerika der Dexcel Pharma GmbH zeichnen sich vor allem durch ihre Hochwertigkeit zu einem vergleichsweise günstigen Preis aus, wodurch Amlodipin (Maleat) Dexcel zu den erstklassigen und sehr verträglichen Arzneimitteln hier in Deutschland zählt. Amlodipin (Maleat) Dexcel ist glutenfrei und wird in den Stärken 5 mg oder 10 mg verordnet.

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Sie haben im Zuge der AOK Rabattverträge zum ersten Mal Amlodipin (Maleat) Dexcel von Ihrem Apotheker erhalten. Lassen Sie sich bitte von dem Zusatz Maleat nicht verunsichern.

Je nach Hersteller stehen Amlodipin-Präparate als Amlodipinmaleat, -mesilat oder -besilat zur Verfügung. Diese drei Amlodipinsalze unterscheiden sich voneinander nur im Salzbildnermaterial, das aber keinen Einfluss auf die Wirksamkeit des aktiven Amlodipins hat. Der Wirkstoff Amlodipin liegt unabhängig von der gewählten Form des Amlodipinsalzes nach der Magenpassage immer als Amlodipinhydrochlorid vor.

Wir versichern Ihnen daher, dass alle Amlodipinsalze untereinander austauschbar sind. Das bedeutet, dass die Umstellung von einem Amlodipinmesilat oder -besilat auf ein Amlodipinmaleat wie z.B. Amlodipin (Maleat) Dexcel aus pharmazeutischer Sicht völlig unbedenklich ist.

Sollten Sie weitere Fragen zur Austauschbarkeit von Amlodipin (Maleat) Dexcel haben, können Sie gerne mit uns Kontakt aufnehmen.

Mit freundlichen Grüßen,

gez. Dr. Eva-Maria Haberl

Fachapothekerin für Pharmazeutische Analytik

Hinweise zum AOK-Arzneimittelrabattvertrag 2009/2011
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FreeCall: 0800 - 284 37 50

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